An der Zugspitze läuft schon die Skisaison, doch Sachsens Liftbetreiber blicken bang auf die kommenden Wochen. Zwar sagen die Meteorologen frostige Temperaturen voraus - ideal, um die Schneekanonen anzuwerfen. Doch die dramatisch hohen Corona-Infektionszahlen im Freistaat lassen böse Erinnerungen ans Vorjahr wach werden. Eine erneute Absage der alpinen Skisaison wäre «der Super-Gau», sagte der Geschäftsführer der Fichtelberg Schwebebahn, René Lötzsch, der Deutschen Presse-Agentur.
Ob am Fichtelberg nun die Schneekanonen ihre Arbeit aufnehmen, soll nach seinen Worten Ende dieser Woche entschieden werden. Dabei sieht sich Lötzsch wie schon im Vorjahr in einer Zwickmühle. Einerseits kostet das Beschneien und Präparieren der Pisten viel Geld, und es ist unklar, ob und wann die Skihänge öffnen dürfen. Andererseits wäre es fatal, wenn der Skibetrieb unter freiem Himmel erlaubt werde und kein Schnee da sei. «Bis alles passt, haben wir durchaus 14 Tage zu tun», erzählt Lötzsch mit Blick auf die nötigen Vorbereitungen. Die aktuelle Verordnung gilt vorerst bis 12. Dezember.