Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit öffnet eine neue Jugendherberge am Markkleeberger See bei Leipzig für die Besucherinnen und Besucher. Das 170-Betten-Haus solle den Gästen die frühere Bergbauregion näherbringen, erklärte die Vorsitzende des Jugendherbergs-Landesverbandes Sachsen, Susan Graf. Der Bau wurde aus Mitteln für den Kohle-Ausstieg gefördert. Die Eröffnung fällt in eine Zeit, in der die Jugendherbergen deutschlandweit zu spüren bekommen, dass beim Reisen gespart wird.
Nach Angaben der Stadt Markkleeberg beliefen sich die Investitionskosten auf rund 17 Millionen Euro. 15,9 Millionen Euro davon kamen aus Mitteln des Investitionsgesetzes Kohleregionen sowie des Freistaates Sachsen. Das Jugendherbergswerk mietet die Immobilie langfristig und betreibt das Haus. Es liegt unmittelbar am Markkleeberger See, einem gefluteten Tagebaurestloch.