Zug aus Prag durchsucht: Was die Bundespolizei in Dresden sicherstellte
Dresden. Bei Kontrollen im Hauptbahnhof Dresden und in grenzüberschreitenden Zügen hat die Bundespolizei am 9. und 10. September mehrere Straftaten und Ordnungswidrigkeiten festgestellt, wie die Bundespolizeiinspektion Dresden am Donnerstag mitteilte. Sichergestellt wurden mehrere Messer, ein Reizstoffsprühgerät und eine kristalline Substanz.
Die erste Kontrolle lief am Mittwochmorgen gegen 9.40 Uhr in einem Railjet auf Höhe Pirna. Die Beamten überprüften einen 26-jährigen Polen, der von der Staatsanwaltschaft Leipzig zur Aufenthaltsermittlung gesucht worden sei. Bei ihm fanden sie den Angaben zufolge ein Reizstoffsprühgerät ohne das erforderliche Prüfzeichen und eine in Alufolie gewickelte, kristalline Substanz.
Weitere Kontrollen im Hauptbahnhof Dresden
Am Nachmittag gegen 14.55 Uhr kontrollierte eine Streife im Hauptbahnhof einen 38-jährigen Polen, der laut Bundespolizei ebenfalls zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben war. Er habe ein griffbereites Einhandmesser in der Jackentasche gehabt. Gegen 23.06 Uhr trafen die Beamten im Bahnhof auf einen 17-jährigen Deutschen, bei dem sie ebenfalls ein Einhandmesser fanden.
Am frühen Morgen des 10. September folgte gegen 4.58 Uhr eine weitere Kontrolle. In einem Einreisezug aus Prag überprüften die Einsatzkräfte einen 40-jährigen Polen, der ein Einhandmesser mit sich führte.