Superblitzer 213 kehrt an seinen Premierenort zurück
Dresden. Der „grüne Riese“ ist heimgekehrt: In der Grundstraße in Loschwitz, Richtung Bühlau und Weißer Hirsch, steht der olivgrüne Superblitzer 213 wieder genau dort, wo er im Mai seine Premiere feierte. Der Platz hat es in sich. Keine 50 Meter weiter, knapp 150 Meter vor der Bushaltestelle Rißweg, endet die Tempo-30-Zone und geht in Tempo 50 über.
Zuvor war der Anhänger quer durch die Stadt unterwegs. Zuletzt stand er an der Blüherstraße am Rudolf-Harbig-Stadion, wo er pünktlich zu Dynamos Pokalsieg gegen Schalke 04 den Verkehr überwachte.
Die Blitzer-Familie schwärmt aus
Der 213 ist nicht der einzige Superblitzer, der zuletzt umgezogen ist. Dresdens drei Messanhänger stehen derzeit an ganz unterschiedlichen Orten. Der jüngere 217 etwa reiste seinem Vorgänger hinterher und baute sich nahe dem letzten Standort des ausgemusterten 167 auf, fast wie zu einem Besuch beim Ahnen.
Der dritte im Bunde, die 159, patrouilliert im Süden. An der Lockwitzer Straße in Strehlen steht sie hinter einem Baum und misst stadtauswärts, werktags von 6 bis 17 Uhr. Auch dort gilt auf einem kurzen Stück Tempo 30.
Die Falle vor dem Zonenwechsel
Zurück in Loschwitz hat sich der 213 auf der linken Seite neben einem Zaun versteckt. Wer die nahende 50er-Zone schon im Blick hat und zu früh beschleunigt, ist noch im Tempo-30-Bereich und landet auf dem Blitzerfoto.
Wie seine Geschwister läuft der 213 auf Akku und kommt ohne Personal aus, er kann tagelang an einem Ort bleiben. Wie lange er diesmal in der Grundstraße steht, ist offen. Bis dahin zahlt drauf, wer dort zu schnell fährt.