Schultour durch Dresden geht weiter: Superblitzer „167" zieht an die Josephinenstraße
Dresden. Schule und eine große Dresdner Baustelle auf einmal im Visier: Der graue Superblitzer HWI-VE 167 steht jetzt an der Josephinenstraße vor der 16. Grundschule „Josephine", gleich neben der Brücke Budapester Straße, die am Montag wieder freigegeben wird. Damit bleiben die Enforcement-Trailer weiter auf Tour zu den Bildungseinrichtungen der Stadt anläßlich des neuen Schuljahres. "167" bezieht an seinem neuen Domizil aber einen Standort mit doppelter Brisanz.
Tempo 30 vor der „Josephine"
Die Josephinenstraße ist abschnittsweise auf 30 km/h begrenzt - vor der Grundschule aus gutem Grund. Zum gerade gestarteten Schuljahr laufen hier wieder täglich Kinder zur Schule, und der teilstationäre Anhänger misst rund um die Uhr, oft tagelang am selben Fleck. Wer im gewohnten Innenstadt-Tempo von 50 durchrollt, ist schon 20 km/h zu schnell.
Frisch geblitzt an der reaktivierten Brücke
Pikant ist die Lage auch aus einem anderen Grund. Nach dem bestandenen Belastungstest gibt die Stadt die Brücke Budapester Straße ab Montag wieder frei. Viele Autofahrer dürften ihre alte Route über den Knoten wieder aufnehmen und dabei auch durch die Josephinenstraße kommen. Wer nach Wochen der Umleitung aus alter Gewohnheit Gas gibt, tappt ausgerechnet dort in die Radarfalle, wo sich der Verkehr gerade neu sortiert.
Alle drei Blitzer an Schulen
Der Umzug fügt sich ins Muster: Seit Schuljahresbeginn haben alle drei Dresdner Superblitzer schulnahe Posten bezogen. Der grüne „213" steht an der Pillnitzer Landstraße hinter der 62. Grundschule, die getarnte „159" vor der Förderschule „Albert Schweitzer" in Prohlis und nun die „167" an der „Josephine". Zuletzt hatte die „167" zur Zuckertüten-Zeit an der Reichenbach-Grundschule gestanden.