Nur 800 Meter umgezogen: Dresdner Superblitzer lauert an neuem Platz
Dresden. Manche Umzüge sind kaum der Rede wert: Dresdens Messanhänger HWI-VE 159 ist weitergezogen, aber nur ein paar Ecken. Rund 800 Meter von seinem vorigen Standort entfernt steht der Superblitzer jetzt an der Dorotheenstraße, kurz vor der Einmündung auf die Dohnaer Straße. Erlaubt sind dort 30 Stundenkilometer. Wer schneller fährt, riskiert ein Foto.
Zuletzt hatte 159 ein paar Straßen weiter an der Lockwitzer Straße in Strehlen gestanden. Dem Dresdner Süden bleibt das Gerät damit treu - der neue Posten liegt nur einen Katzensprung vom alten entfernt.
Wo die anderen beiden stehen
Während 159 im Süden bleibt, sind seine beiden Kollegen über die Stadt verteilt. Blitzer 213 ist an seinen Premierenort zurückgekehrt: Er steht wieder an der Grundstraße in Loschwitz, Richtung Bühlau, genau dort, wo er im Mai seinen ersten Einsatz hatte. Dort endet kurz hinter dem Standort die Tempo-30-Zone – wer zu früh beschleunigt, wird erwischt.
Blitzer 217 wiederum hat sich auf die Spuren seines Vorgängers 167 begeben und steht an der Keulenbergstraße in Wilschdorf, ganz im Dresdner Norden. Aufgestellt ist er auf der stadtauswärtigen Seite, ausgelöst wird er aber von Fahrzeugen Richtung Radeburger Straße, also stadteinwärts.
Immer in Bewegung
Lange bleibt keiner der drei an einem Ort. Dresdens Superblitzer wandern in schöner Regelmäßigkeit durch die Stadt, mal in den Norden, mal zurück in den Süden. Wo das nächste Lebenszeichen von 159 auftaucht, entscheidet die Stadt nach festen Kriterien – darunter Schulwege, Kitas und Unfallschwerpunkte. Fürs Erste heißt es an der Dorotheenstraße: Fuß vom Gas.