Ob das Display im Smartphone, die Solarzelle auf dem Dach oder der Sensor im Auto – hinter all diesen Technologien stecken Materialien, die erst einmal gründlich getestet werden müssen. Bisher war das ein aufwendiger Prozess. Forschende am Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS in Dresden haben nun einen Messadapter entwickelt, der diese Arbeit revolutioniert. Er kann bis zu acht Materialproben gleichzeitig kontaktieren und prüfen. Das spart Zeit und Geld.
Schneller zur neuen Elektronik
Die Innovation aus Sachsen macht es möglich, Materialien schneller zu testen und zu optimieren. Das verkürzt die Entwicklungszeit für neue Elektronik erheblich. Unternehmen können ihre Produkte dadurch schneller auf den Markt bringen. Zudem lassen sich Materialien und Herstellungsverfahren zuverlässiger reproduzieren. Das ist besonders wichtig für die Industrie, die auf gleichbleibende Qualität angewiesen ist. Die Dresdner Technologie schafft damit die Grundlage für elektronische Anwendungen der nächsten Generation.