Niners Chemnitz zittern sich zum ersten Sieg
Im dritten Anlauf ist den Basketballern der Niners Chemnitz der erste Sieg in dieser Bundesliga-Saison gelungen. Das Team von Trainer Rodrigo Pastore bezwang bei seiner Heimpremiere den Aufsteiger Phoenix Hagen nach Verlängerung mit 94:93 (81:81, 39:47). Stefan Smith war mit 23 Punkten der beste Chemnitzer Werfer und verwandelte 23 Sekunden vor Ende der Verlängerung auch die beiden entscheidenden Freiwürfe zum Sieg. Zwei Tage nach der unglücklichen Niederlage in Hamburg (90:94 nach Verlängerung) begannen die Chemnitzer sehr engagiert, hatten zunächst aber wenig Wurfglück. So zogen die abgeklärteren Hagener bis zur neunten Minute auf 24:17 davon. Zwar konterten die Gastgeber mit einem 8:0-Lauf zum 25:24 (12.), konnten dieses Niveau aber nicht halten. Vor allem gegen Hagens überragenden Amerikaner Cameron Krutwig (21 Punkte bis zur Pause) fanden die Niners kein Gegenmittel. Nach dem Wechsel wuchs der Rückstand bis auf 39:54 (22.) an, ehe eine Auszeit von Pastore die Chemnitzer wachrüttelte. Sie agierten nun deutlich aggressiver in der Abwehr und schalteten nach Ballgewinnen schneller um. Ein Dreier von Phlandrous Fleming Jr. zum 74:73 (36.) sorgte für die erste Niners-Führung nach der Pause. In der hektischen Schlussphase rettete Krutwig Hagen sieben Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit in die Verlängerung. Dort ging es hin und her, ehe Smith das letzte Wort hatte. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten