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Ex-Vorsitzende Zimmermann: «BSW muss lauter werden»

Ex-Vorsitzende Zimmermann: «BSW muss lauter werden»
Ex-Landesvorsitzende des BSW Sachsen, Sabine Zimmermann, fordert beim Parteitag mehr Engagement und Profil der Partei im Dresdner Landtag. / Foto: Hendrik Schmidt/dpa
Sabine Zimmermann fordert auf dem BSW-Landesparteitag in Leipzig mehr Entschlossenheit und einen klareren Kurs der Partei im sächsischen Landtag.

Die frühere Landesvorsitzende des BSW in Sachsen, Sabine Zimmermann, fordert eine stärkere Einmischung der Partei in politischen Fragen und weniger Zurückhaltung im Dresdner Landtag. «Wo ist unsere Entschlossenheit? Wo ist der politische Biss?», fragte Zimmermann die Delegierten beim Landesparteitag des BSW in Leipzig. «Wir sind zu leise. Das macht mir Sorgen, wenn ich in Sachsen reingucke.»

Die Partei sei nicht gegründet worden, um im Parlament möglichst geräuschlos mitzulaufen und sich bequem einzurichten, kritisierte die Gründungsvorsitzende des Landesverbandes. Es brauche weniger Zurückhaltung und die Arbeit an einem Profil, sagte Zimmermann. Die Partei habe nach dem Einzug in den Landtag auch in Sachsen-Anhalt die Möglichkeit politischer Mitarbeit. «Diese Chance dürfen wir nicht verspielen.»

BSW soll Forderungen einbringen in Haushaltsverhandlungen

Mit Blick auf die Suche der CDU/SPD-geführten Minderheitsregierung in Sachsen für ihren aktuellen Haushaltsentwurf sagte Zimmermann, das BSW solle dem nicht zustimmen, ohne eigene inhaltliche Forderungen einzubringen. «Ich will eine politische Kraft. Dafür haben wir das BSW in Sachsen aufgebaut.»

Bei der Landtagswahl in Sachsen 2024 erreichte das BSW mit Sabine Zimmermann als Spitzenkandidatin 11,8 Prozent und zog mit 15 Abgeordneten als drittstärkste Kraft in den Landtag ein. Vor rund einem Jahr hatte Zimmermann erklärt, aus gesundheitlichen Gründen nicht erneut für den Landesvorsitz zu kandidieren. Im Januar hatte sie auch ihr Landtagsmandat abgegeben.

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