Die Bundesanwaltschaft hat in Berlin drei mutmaßliche Mitglieder der Hamas festnehmen lassen, die Waffen für Anschläge in Deutschland besorgt haben sollen. Als sogenannte Auslandsoperateure der islamistischen Terrororganisation sollen sie von Deutschland aus unter anderem ein Schnellfeuergewehr und Munition beschafft haben, wie die Karlsruher Behörde mitteilte. «Die Waffen sollten der Hamas für Mordanschläge auf israelische oder jüdische Einrichtungen in Deutschland dienen.»
Durchsuchungen habe es auch in Leipzig gegeben, wo einer der Beschuldigten gewohnt habe, sagte eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft. Bei einem vierten, nicht festgenommenen Beschuldigten in Oberhausen in Nordrhein-Westfalen sollte ebenfalls durchsucht werden. Zuvor hatte der «Spiegel» über die Leipziger Durchsuchung berichtet.