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Wiederentdeckt: Aquarelle zeigen Muskauer Park um 1860

Wiederentdeckt: Aquarelle zeigen Muskauer Park um 1860
Die Ausstellung «Poesie des Lichts» wird im Neuen Schloss des Fürst-Pückler-Parks gezeigt. / Foto: Robert Michael/dpa
Von: DieSachsen News
Nach Jahrzehnten sind sie wieder aufgetaucht: Aquarelle von Carl Graeb zeigen den Muskauer Park zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Dazu gibt es nun eine Ausstellung im Neuen Schloss.

In Dutzenden Aquarellen hat der Maler Carl Graeb im 19. Jahrhundert Ansichten des Fürst-Pückler-Parks Bad Muskau festgehalten. Unter dem Titel «Poesie des Lichts» sind die Werke nun in einer Ausstellung im Neuen Schloss zu sehen. 

Die Serie umfasse 74 großformatige Werke, die den Park, das Schloss mit Innenansichten sowie weitere Gebäude zeigten, teilte die Park-Stiftung mit. «Die Aquarelle dokumentieren den Park um die Mitte des 19. Jahrhunderts nahezu flächendeckend und sind damit ein für die Muskauer Forschung einzigartiges historisches Dokument.» 

Die Kunstwerke sind den Angaben nach zwischen 1855 und um 1860 entstanden. Später galten sie als verschollen und wurden erst 2018 wiederentdeckt. Mit Unterstützung mehrerer Stiftungen, des Fördervereins und privater Spender hat die Stiftung Fürst-Pückler-Park Bad Muskau die Serie 2021 gekauft. Die Ausstellung ist bis zum 16. August zu sehen und hat täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. 

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Muskauer Park zählt zum Weltkulturerbe 

Der überregional bekannte Landschaftspark erstreckt sich auf rund 830 Hektar beiderseits der Neiße auf sächsischem und polnischen Gebiet. Er war 1815 von Hermann Fürst von Pückler-Muskau angelegt und 2004 in die Liste des Unesco-Welterbes aufgenommen worden. Der Park sei ein «außergewöhnliches Beispiel eines europäischen Landschaftsparks, wegweisend für eine meisterhafte, gestaltete Landschaft», so die Deutsche Unesco-Kommission.

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