Große deutsche Bühnen haben eine Gedenkplattform gestartet, um an in der NS-Zeit verfolgte Künstlerinnen und Künstler zu erinnern. Am Projekt «Verstummte Stimmen» beteiligt sind die Hamburgische Staatsoper, die Staatsoper Unter den Linden Berlin, die Staatsoper Stuttgart und die Semperoper sowie das Staatsschauspiel Dresden. Trägerin des Projekts ist die Stadt Bayreuth als Heimat der Richard-Wagner-Festspiele.
Ausgangspunkt ist die Ausstellung «Verstummte Stimmen», die zwischen 2006 und 2012 in sechs deutschen Städten zu sehen war. Seit 2012 ist sie dauerhaft am Grünen Hügel Bayreuth unterhalb des Festspielhauses installiert.
Prominente Stimmen des aktuellen Kulturbetriebs wie Dirigent Christian Thielemann und der Hamburger Intendant Tobias Kratzer sprechen dafür die Biografien der Betroffenen ein, wie die Verantwortlichen in Bayreuth erläuterten.