In Sachsen beginnen in der kommenden Woche 40 Frauen und Männer ihr Medizinstudium über die sogenannte Landarztquote. Erstmals nehmen zusätzlich auch acht Frauen und zwei Männer über die Landzahnarztquote ihr Studium auf, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Die Studienanfängerinnen und -anfänger hatten sich im Bewerbungsverfahren um einen Studienplatz außerhalb des Numerus-clausus-Verfahrens für das Wintersemester 2026/2027 erfolgreich durchgesetzt. Mit der Annahme des Studienplatzes verpflichteten sich die Studierenden, für mindestens zehn Jahre in einer sächsischen Bedarfsregion als Haus- oder Zahnärzte tätig zu werden. Das Programm läuft bereits seit dem Wintersemester 2022/23. Seitdem befinden sich 174 Frauen und Männer in diesem Studium. Sachsen brauche, besonders auf dem Land, dringend mehr Nachwuchs für ausscheidende Haus- und Fachärzte, betonte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD). «Ich bin den Studierenden sehr dankbar, dass sie sich bereits jetzt dazu bereiterklären, einen enorm wichtigen Beitrag zur Sicherstellung der künftigen zahnmedizinischen und ärztlichen Versorgung in den ländlichen Regionen Sachsens zu leisten.» Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten