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Wacker Chemie macht Gewinn dank Sparprogramm

Wacker Chemie macht Gewinn dank Sparprogramm
Der Konzern meldet mehr Umsatz und Gewinn im dritten Quartal. (Archivbild) / Foto: Robert Michael/dpa
Nach dem angekündigten Stellenabbau vermeldet Wacker Chemie mehr Umsatz und Gewinn im dritten Quartal. Was das Sparprogramm in Zukunft bringen soll.

Das seit rund einem Jahr laufende Sparprogramm mit einem Stellenabbau und teils höhere Absatzpreise treiben Umsatz und Gewinn bei Wacker Chemie. Bei einem Umsatzwachstum von gut 9 Prozent auf 1,47 Milliarden Euro verdoppelte der Konzern den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im dritten Quartal im Jahresvergleich nahezu auf rund 217 Millionen Euro. Unter dem Strich blieben 87 Millionen Euro hängen. Vor einem Jahr war noch ein Nettoverlust von 82 Millionen Euro aufgelaufen.

Wacker Chemie hatte im Mai bekanntgegeben, sich mit der Arbeitnehmervertretung auf einen sozialverträglichen Plan zum Wegfall von rund 1.600 Stellen in Deutschland verständigt zu haben. Davon betroffen ist auch der sächsische Standort in Nünchritz, wo 200 Stellen angebaut werden sollen. Am weltweit größten Wacker-Standort in Burghausen (Bayern) sind es 1.300 Arbeitsplätze, am Unternehmenssitz in München 60 Stellen sowie an weiteren Standorten in Deutschland in Summe 50 Stellen.

Das starke Wachstum des operativen Gewinns sei in erster Linie auf das Effizienzprogramm zurückzuführen, teilte das Unternehmen mit. Es soll ab 2028 eine Jahresersparnis von über 300 Millionen Euro bringen. Hinzu kam ein Sondereffekt aus einer Vertragsauflösung im Geschäftsbereich Polysilicon in Höhe von rund 35 Millionen Euro. Den Ausblick für das Gesamtjahr mit einem Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich ließ Wacker Chemie unverändert.

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