Sachsen vererben weniger: 571 Millionen Euro aus Nachlässen
Die Vermögenswerte bei Erbschaften sind in Sachsen weiter zurückgegangen. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, wurden im vergangenen Jahr 571 Millionen Euro hinterlassen. Im Jahr zuvor waren es 609 Millionen Euro. In den meisten Fällen habe es sich im vergangenen Jahr um Bankguthaben (39 Prozent) gehandelt. 22 Prozent seien auf Wertpapiere entfallen und 29 Prozent auf Grundvermögen. Von der sächsischen Finanzverwaltung wurden rund 77,4 Millionen Euro als Steuern auf Erbschaften und Schenkungen festgesetzt. Steuern aus Erbschaften und Schenkungen kommen nach Angaben des Statistischen Landesamtes ausschließlich dem Landeshaushalt zu Gute. Die meisten Erbschaften und Schenkungen sind jedoch aufgrund hoher Freibeträge steuerfrei und nicht in der Statistik der Erbschaft- und Schenkungsteuer erfasst. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten