Ohne Zuwanderung wird die erwerbsfähige Bevölkerung in den ostdeutschen Bundesländern erheblich schrumpfen. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat berechnet, dass bis 2045 mehr als ein Fünftel oder 22,4 Prozent der potenziellen Arbeitskräfte verloren gehen würden. Deutschlandweit liegt der Wert bei 17,4 Prozent. Als erwerbsfähig gelten Menschen im Alter von 15 bis 66 Jahren.
Aktuell leben im Osten laut IW rund 7,7 Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter. Diese Zahl würde ohne Zuwanderung auf rund 6 Millionen sinken, teilte das Wirtschaftsforschungsinstitut mit. Besonders stark betroffen wären Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.