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Geringere Kirschernte in Sachsen

Geringere Kirschernte in Sachsen
Sowohl bei den Süß- als auch bei den Sauerkirschen gab es in Sachsen ein Minus. (Symbolbild) / Foto: Hendrik Schmidt/dpa
Im vergangenen Jahr konnten sich die deutschen Kirschbauern über hohe Erträge freuen. In diesem Jahr fiel die Ernte noch einmal besser aus - in Sachsen sieht es anders aus.

Die sächsischen Obstbauern haben 2026 weniger Kirschen geerntet als im vergangenen Jahr. Rund 2.000 Tonnen Süß- und Sauerkirschen wurden in diesem Jahr geerntet - knapp 23 Prozent weniger als 2025, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im vergangenen Jahr waren es demnach noch knapp 2.600 Tonnen gewesen. Den Angaben zufolge wurden 250 Tonnen (rund 33 Prozent) weniger Süßkirschen geerntet und über 300 Tonnen (18 Prozent) weniger Sauerkirschen.

Bundesweit kamen die Betriebe auf 48.500 Tonnen Süß- und Sauerkirschen. Das waren 7,8 Prozent mehr als im Zehnjahresdurchschnitt und 3,0 Prozent mehr als im bereits ertragreichen Vorjahr. Die Zunahme ging allein auf Süßkirschen zurück. Deren Ernte lag deutschlandweit mit 38.900 Tonnen um 16,2 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt. Bei Sauerkirschen fiel die Ernte dagegen deutlich schwächer aus: Mit 9.600 Tonnen lag sie 16,8 Prozent unter dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2025.

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