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Bericht: Kraushaar warnt vor schrumpfendem Bahnangebot

Bericht: Kraushaar warnt vor schrumpfendem Bahnangebot
Steigende Trassenpreise für Verkehrsunternehmen könnten das Bahnangebot in Sachsen ausdünnen, warnt Verkehrsministerin Regina Kraushaar (CDU). / Foto: Sebastian Kahnert/dpa
Steigende Trassenpreise belasten das Bahnangebot in Sachsen. Verkehrsministerin Kraushaar fordert schnelle Hilfen vom Bund, um Einschnitte im Nahverkehr abzuwenden.

Sachsens Verkehrsministerin Regina Kraushaar (CDU) warnt vor den Folgen steigender Trassenpreise für Bahnreisende im Freistaat. Die zunehmend steigenden Gebühren, die Verkehrsbetriebe des Personennahverkehrs für die Nutzung der Schienen zahlen, «sind Gift für das Zugangebot und gefährden die Mobilität in der Fläche», sagte die CDU-Politikerin der Leipziger Volkszeitung und der Sächsischen Zeitung. 

Demnach fordert die Ministerin kurzfristige Hilfen vom Bund sowie neue Regeln zur Höhe der Gebühren, um das Zugangebot zu erhalten. Mehrere Verkehrsbetriebe haben ihr Zugangebot mit Verweis auf die steigenden Kosten bereits ausgedünnt. Der in Ostsachsen unter anderem für den Verkehrsverbund Oberelbe zuständige Zweckverband Verkehrsverbund Ostsachsen geht nach eigenen Berechnungen von fast neun Millionen Euro Mehrkosten in diesem Jahr aus, heißt es in einer Mitteilung. In den Folgejahren könnten jeweils 14 Millionen Euro nötig werden. 

Hintergrund ist das Auslaufen eines gesetzlichen Preisdeckels für die Schienennutzung durch den Personennahverkehr nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs im März dieses Jahres. Die Bundesnetzagentur hatte deshalb bereits für dieses Jahr die Trassenpreise neu festgesetzt.

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