Die ostdeutsche Bauindustrie sieht trotz steigender Auftragseingänge noch keinen nachhaltigen Aufschwung. Im ersten Quartal 2026 seien die Umsätze im Bauhauptgewerbe deutlich gesunken, teilte der Bauindustrieverband Ost in Potsdam mit. Zugleich hätten die Auftragseingänge zwar nominal um 4,5 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro zugelegt, real betrug das Plus aber nur 0,6 Prozent.
«Am Beginn des Jahres 2026 erlitt die Bautätigkeit einen witterungsbedingten Dämpfer und auch der Auftragseingang zeigte noch keine durchweg positiven Signale für die baukonjunkturelle Entwicklung der nächsten Monate», sagte Hauptgeschäftsführer Robert Momberg.