Die Auswirkungen des Irankriegs verpassen der ostdeutschen Wirtschaft nach Einschätzung des Dresdner Ifo-Instituts einen Dämpfer. In ihrer Sommer-Prognose sehen die Wissenschaftler die Erholung durch die gestiegenen Energiepreise spürbar gebremst. Für Ostdeutschland wird in diesem Jahr ein Zuwachs der Wirtschaftsleistung um 0,7 Prozent vorausgesagt, für das kommende Jahr von 0,8 Prozent.
«Es sieht nicht besonders rosig aus, was wir da zu erwarten haben», sagte der stellvertretende Leiter des ifo-Instituts Dresden, Joachim Ragnitz. Den kräftigen positiven Effekten der Steuerpolitik steht demnach ein negatives Umfeld gegenüber mit den US-Zöllen, dem Irankrieg und den anhaltenden strukturellen Umbrüchen in der hiesigen Wirtschaft.