Meterhohe Regale voller Fernseher, Möbel und Haushaltsgeräte: Im Depot des DDR-Museums in Berlin-Marzahn lagern rund 360.000 Objekte. Wer durch die Hallen geht, begegnet hier nicht nur einem Stück Geschichte, sondern auch den Erinnerungen der Menschen an das Leben im Osten Deutschlands bis 1989. «Der Großteil der Sachen, die Sie hier sehen, sind tatsächlich Spenden aus der Bevölkerung», sagt Historiker Eric Denis Strohmeier-Wimmer vom DDR-Museum.
Seit dem vergangenen Jahr können Besucher das Depot bei Führungen besichtigen. Beim Rundgang durch die Hallen stößt man auf Gegenstände aus vielen Bereichen des DDR-Alltags. Fahnen hängen von den Regalen, Porträts prominenter Sozialisten lehnen an den Wänden. Und zwischen den Tausenden Objekten hat sogar der Fernseher von Erich Honecker einen Platz gefunden.