Mit einer Bergparade und einem Rave unter freiem Himmel ist in Chemnitz das Jahr als Kulturhauptstadt Europas zu Ende gegangen. «Über 2.000 Veranstaltungen haben die Stadt zu einem internationalen Magneten gemacht», resümierte Programmgeschäftsführer Stefan Schmidtke am Abschlusstag. Es sei darum gegangen, Kunst und Kultur für viele Menschen zugänglich zu machen. «Chemnitz hat Kulturgeschichte geschrieben», schrieb Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) auf Facebook.
Das Finale wurde mit einer großen Bergparade eingeläutet. Dabei zogen mehr als 1.000 Teilnehmer in traditionellem Habit der Bergleute begleitet von Musikkapellen durch die Innenstadt.
Beim Abschlusszeremoniell vor dem Opernhaus wurde mit den Zuschauern das Steigerlied angestimmt. Das Lied zählt ebenso wie die Bergparaden selbst zum immateriellen Kulturerbe. Zudem kamen mehrere Tausend Menschen zu einem gemeinsamen Weihnachtssingen vor das Opernhaus.
Mit einem Bühnenprogramm unter dem Titel «Feierabend!» wurde am Abend am Karl-Marx-Monument Rückblick auf das Kulturjahr gehalten. Danach begann ein Rave unter freiem Himmel. Laut Polizei verlief der Abschlusstag störungsfrei.