Der norwegische Künstler Edvard Munch war wichtiger Wegbereiter der Moderne. Dereinst führte ihn sein Lebensweg auch nach Chemnitz. Deswegen widmen ihm die dortigen Kunstsammlungen nun eine große Ausstellung unter dem Titel «Angst». Neben fast 100 Arbeiten von Munch selbst haben die Kuratorinnen viele Arbeiten anderer Künstler wie Andy Warhol, Neo Rauch, Georg Baselitz und Karl Schmidt-Rottluff zusammengetragen. Zudem kehrt ein Gemälde Munchs erstmals nach fast 90 Jahren in die Stadt zurück.
Angst und Einsamkeit, Krankheit, Liebe und Tod sind Themen, die sich durch Munchs umfangreiches Werk ziehen. Diese Themen seien universell und machten seine Arbeiten bis heute aktuell, betonte die Generaldirektorin der Kunstsammlungen Chemnitz, Florence Thurmes. In vielerlei Hinsicht habe er seinerzeit technisch und inhaltlich neue Wege beschritten und sei prägend für nachfolgende Künstlergenerationen gewesen.