Beim Umweltdienstleister Veolia hat in mehreren Bundesländern ein eintägiger Warnstreik begonnen. Betroffen sind Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen und Thüringen. Als Grund gab die Gewerkschaft Verdi fehlende Verhandlungsbereitschaft des Arbeitgebers in den laufenden Tarifverhandlungen an. Mit einer angebotenen Erhöhung von 45 Cent pro Stunde bleibe das Angebot nicht nur deutlich unter der Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns um 1,08 Euro, sondern lasse den Abstand zwischen Tariflöhnen und gesetzlichem Mindestlohn weiter deutlich schrumpfen, hieß es.
Nach Angaben der Gewerkschaft nahmen in Dresden 160 Beschäftigte aus Standorten in Sachsen teil. In Thüringen waren es in Gera 60 und in Nordhausen 30. Auch in Berlin kam es zu einer Zusammenkunft. Nach Angaben von Gewerkschaftssekretär Lion Bintz kamen etwa 80 Mitarbeiter bei einer Kundgebung zusammen.