Unwetter sorgt für 40 Einsätze in den Landkreisen Bautzen und Görlitz
Sturmböen verursachen zahlreiche Schäden
Am Sonntag hat das Unwetter im Bereich der Polizeidirektion Görlitz insgesamt 40 Einsätze ausgelöst. Zwischen 07:00 Uhr und 15:15 Uhr führten die Sturmböen des Tiefs „Manja“ in den Landkreisen Bautzen und Görlitz vor allem zu umgestürzten Bäumen und herabfallenden Ästen. Auch Baustellensicherungen wurden durch den starken Wind teilweise verschoben.
Nach Angaben der Polizei gingen zwar zahlreiche Meldungen ein, Verletzte wurden jedoch nicht gemeldet. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.
Besonders betroffene Einsatzorte in Bautzen und Löbau
Zu den auffälligeren Einsätzen zählte ein umgestürzter Baum am Bahnhof in Löbau. Dabei wurde die Frontscheibe eines VW beschädigt. In der Neustädter Straße in Bautzen drohte ein Baum auf ein Haus zu kippen. Die Feuerwehr sicherte den Baum und musste ihn teilweise fällen, um eine weitere Gefahr zu verhindern.
In der Johann-Friedrich-Petzold-Straße in Bautzen stürzten zudem Teile einer Linde auf zwei geparkte Fahrzeuge. Auch hier blieb es nach bisherigen Erkenntnissen bei Sachschäden.
Polizei und Feuerwehr arbeiten eng zusammen
Die Mehrzahl der Mitteilungen, die beim Führungs- und Lagezentrum der Polizei eingingen, wurde an die Integrierte Regionalleitstelle Ostsachsen weitergegeben. Dort wurden die weiteren Maßnahmen koordiniert. Der Sonntag zeigte damit erneut, wie schnell Unwetterlagen im Alltag für zahlreiche Feuerwehreinsätze und verkehrsrelevante Gefahren sorgen können.