Ein Medikament, das genau dort ankommt, wo es gebraucht wird. Kein Umweg durch den ganzen Körper, keine Nebenwirkungen anderswo. Forschende der Universität Leipzig sind diesem Ziel nun einen wichtigen Schritt nähergekommen.
Ihnen ist etwas gelungen, das es bislang nicht gab: Winzige künstliche Teilchen, sogenannte Mikroschwimmer, navigieren selbstständig durch wechselnde Flüssigkeitsströmungen. Und das ganz ohne klassische Sensoren. Stattdessen nutzt ein Algorithmus die Bewegung der Teilchen selbst als Informationsquelle. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Science Advances veröffentlicht.