80 Jahre nach dem Holocaust setzt die Bundesregierung neue Schwerpunkte für die Arbeit in Gedenkstätten, um die Erinnerung an die Grauen der Vergangenheit wach zu halten. Auf Vorschlag von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer beschloss das Bundeskabinett eine überarbeitete Konzeption für die Gedenkstätten an die NS-Verbrechen und an die SED-Diktatur.
Es geht unter anderem darum, in einer Epoche mit weniger Zeitzeugen jüngere Menschen mithilfe von Digitalisierung zu informieren, zum Beispiel mit Zeitzeugen-Hologrammen. Die beiden anderen Schwerpunkte: Erhalt der historischen Orte, also die Sicherung und Sanierung der Gedenkstätten, und die Vermittlung und Forschung mittels neuer Ausstellungsformen.