Satellit mit sächsischer Technik reist ins Weltall
Sächsische Unternehmen sind maßgeblich an der Reise eines Forschungssatelliten ins All beteiligt. Ungefähr ein Drittel der in dem Kleinsatelliten «ATHENE-1» verbauten Technologien stamme aus dem Freistaat, teilte das Wirtschaftsministerium in Dresden mit. Der Flugkörper sollte am Donnerstagabend von Kalifornien aus in den Weltraum geschickt werden. «ATHENE-1» solle in einer niedrigen Erdumlaufbahn als Plattform für 15 wissenschaftliche Experimente dienen. In dem Forschungsprojekt der Bundeswehr-Universität gehe es unter anderem um satellitengestützte Kommunikation, Aufklärung und Sensorik sowie Navigation und KI. Der knapp 300 Kilogramm schwere Satellit sei von LuxSpace gebaut worden, einer Tochterfirma des Bremer Raumfahrtkonzerns OHB. Die sächsischen Firmen hätten Technologien aus den Bereichen Nachrichtentechnik, Mikroelektronik und Signalverarbeitung zu dem Projekt beigesteuert. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums sind in Sachsen rund 160 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus der Luft- und Raumfahrtbranche ansässig. In der Industrie arbeiten rund 7.000 Menschen. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten