Die Mitteldeutsche Flughafen AG (MFAG) und die Deutsche Post-Tochter DHL verhandeln derzeit einen neuen Vertrag für das Frachtzentrum am Flughafen Leipzig/Halle. «Wir können bestätigen, dass die Mitteldeutsche Flughafen AG, vertreten durch den Vorstand, Gespräche mit der DHL führt», teilte MFAG-Sprecher Uwe Schuhart auf Anfrage mit. Zu den genauen Vertrags- oder Verhandlungsgegenständen wollte sich die Aktiengesellschaft nicht äußern.
LVZ: Vertrag bis 2053 verlängert
Einem Bericht der «Leipziger Volkszeitung» (LVZ) zufolge wird die bestehende Zusammenarbeit bis zum Jahr 2053 verlängert. Demnach wurden die Finanzminister von Sachsen, Hartmut Vorjohann, und Sachsen-Anhalt, Michael Richter, (beide CDU) bereits am Montag über eine Einigung in den grundlegenden Fragen informiert. Finale Vertragsdetails sollen in den nächsten zwei Wochen geklärt werden.
Den Angaben zufolge konnte die MFAG verbesserte Vertragskonditionen für sich in den Gesprächen erzielen. Mit der Vertragsüberarbeitung erhalte der Flughafenbetreiber deutlich mehr Geld als zuletzt. Unter anderem sollen sich die Flugentgelte für das Logistikunternehmen merklich erhöhen. «Von einem Betrag im zweistelligen Millionenbereich pro Jahr ist die Rede, den die Flughafengesellschaft dadurch einnehmen werde», hieß es weiter. Nach Angaben der LVZ läuft der aktuelle Vertrag noch bis 2038.