Der angeschlagene Schweizer Solarhersteller Meyer Burger erwartet eine steigende Produktionsmenge von Solarmodulen in der zweiten Jahreshälfte. Das Volumen werde mit der für Ende des Jahres geplanten Inbetriebnahme der zweiten Produktionslinie in Goodyear (Arizona, USA) deutlich steigen, teilte das Unternehmen mit. Dies werde sich aufgrund langfristiger Abnahmeverträge im zweiten Halbjahr positiv auf den Umsatz auswirken. Außerdem wurde ein Berater mit der Erstellung eines Sanierungsgutachtens beauftragt.
In den ersten sechs Monaten 2024 erzielte Meyer Burger einen Umsatz in Höhe von 48,7 Millionen Franken, nach 96,9 Millionen im Vorjahreszeitraum. Im Umsatzeinbruch wird aus Sicht des Unternehmens vor allem die strategische Verlagerung des Geschäfts von Deutschland in die USA abgebildet. Mit der Schließung der Modulproduktion in Freiberg im ersten Quartal 2024 habe sich die Menge der produzierten Solarmodule auf rund 105 Megawatt reduziert, hieß es.
Die flüssigen Mittel des Unternehmens beliefen sich den Angaben zufolge Ende Juni auf 158,6 Millionen Franken. Am 30. September betrugen sie 83,4 Millionen Franken.