Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat die künftige Bundesregierung aufgefordert, rasch Klarheit für den Bau neuer wasserstofffähiger Gastkraftwerke zu schaffen. «Wir haben hier wirklich Zeitdruck», sagte die Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, Kerstin Andreae, bei einer Konferenz in Cottbus zur Infrastrukturentwicklung im Lausitzer und Mitteldeutschen Revier. «Wir brauchen (...) wirklich sehr schnell jetzt einen Ausschreibungsrahmen für diese neuen Gaskraftwerke.» Die Bundesregierung müsse hier sehr schnell handeln, sagte Andreae. Dies sei auch nötig, um den vereinbarten Kohleausstieg in der Lausitz zu vollziehen.
Kohleausstieg in den 2030ern geplant
Nach dem deutschen Kohleausstiegsgesetz wird in der Lausitz spätestens von 2038 an kein Strom mehr aus Kohle erzeugt. Der Energiekonzern Leag in Cottbus plant im Kohlerevier einen weitreichenden Umbau hin zu erneuerbaren Energien. Im Rheinischen Revier wurde der Kohleausstieg um acht Jahre auf 2030 vorgezogen.
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