Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat nach seiner Rückkehr aus dem Sommerurlaub am Dienstag mehrere Orte in Brandenburg besucht: Er startete eine Sommerreise als direkt gewählter Bundestagsabgeordneter und besuchte unter anderem ein Ausbildungszentrum für Wasserbauer in Kleinmachnow und ein Testzentrum für die Entwicklung von Gasturbinen in Wildau. In Beeskow stellte sich Scholz den Fragen von Bürgern.
Das beherrschende Thema war jedoch ein überregionales: Die Ansiedlung des taiwanischen Chipriesen TSMC in Dresden. Die Pläne für eine neue Halbleiterfabrik seien ein wichtiger Schritt für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands, sagte Scholz in Wildau. «Deutschland entwickelt sich jetzt wahrscheinlich zu dem großen Standort für die Halbleiterproduktion in Europa.»
TSMC hatte am Dienstag angekündigt, eine Halbleiterfabrik in der sächsischen Landeshauptstadt zu planen. Das Unternehmen erwartet, dass die gesamte Investitionssumme zehn Milliarden Euro übersteigen wird. Der Mitteilung zufolge sollen etwa 2000 Arbeitsplätze entstehen. Der Produktionsstart wird für 2027 angestrebt.