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BMW-Werk Leipzig führt 35-Stunden-Woche ein

Das BMW-Logo ist vor einem Werk zu sehen. Foto: Christophe Gateau/dpa/Symbolbild
Das BMW-Logo ist vor einem Werk zu sehen. Foto: Christophe Gateau/dpa/Symbolbild

Die Arbeitszeiten im BMW-Werk Leipzig werden an die der bayerischen Werke angeglichen. «Bis 2026 wird die reguläre wöchentliche Arbeitszeit in drei Schritten um jeweils eine Stunde auf 35 Stunden reduziert», teilten Unternehmen und Betriebsrat am Freitag mit. «Um die Produktionskapazitäten weiter auf Niveau zu halten, werden bis 2026 zusätzlich 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt.»

BMW-Personalchefin Ilka Horstmeier sagte: «Wir schaffen gleiche Verhältnisse.» Das Werk Leipzig ging 2005 in Betrieb und beschäftigt heute 5300 Mitarbeiter. Gesamtbetriebsratschef Manfred Schoch sagte, die Kürzung der Arbeitszeit von 38 auf 35 Stunden in der Woche bedeute rechnerisch einen Monat weniger Arbeit im Jahr.

BMW-Produktionsvorstand Milan Nedeljkovic sagte, der Stufenplan schaffe Planungssicherheit und stelle die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Standorts sicher. «Dafür steht auch der Ausbau der Produktion für Elektroantriebskomponenten und die Erweiterung der Leipziger Produktpalette um den vollelektrischen Nachfolger des Mini Countryman.» Bisher rollen in Leipzig täglich rund 1100 Fahrzeuge der kleinen Modellreihen BMW 1er und 2er und des Elektropioniers i3 vom Band.

Der Konkurrent Volkswagen will bis 2027 schrittweise die 35-Stunden-Woche in seinen Werken in Zwickau, Chemnitz und Dresden einführen, die VW-Tochter Porsche in seinem Werk in Leipzig schon 2025.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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