Padel-Trend in Sachsen: Radeberg bekommt neue Courts und Events
Radeberg. Der Padel-Trend in der Region Dresden wächst weiter. Die Sportwelt Radeberg, nach eigenen Angaben die erste Indoor-Padel-Anlage der Region, baut ihr Angebot aus: Auf dem Außengelände entstehen zwei weitere Courts, die im Frühjahr öffnen sollen. Der Grund ist schlicht die Nachfrage, mit ihren beiden Indoor-Feldern stößt die Anlage an manchen Tagen bereits an ihre Kapazitätsgrenzen.
Vom neuen Angebot zum festen Treffpunkt
Was Ende 2024 mit zwei Hallen-Feldern begann, hat sich in knapp zwei Jahren etabliert. Nach Darstellung des Betreibers kommen Spieler aus Dresden, Pirna, Meißen, Bautzen und Kamenz regelmäßig zum Training nach Radeberg. Rund um den Sport ist zudem eine Community entstanden: Über Social Media finden Einzelspieler Anschluss, es bilden sich neue Spielgruppen. Besonders gefragt sind wöchentliche Spiel-Abos, die einen festen Court zu einer festen Zeit sichern.
Zwei Plätze unter freiem Himmel, dazu eine Lounge
Die Erweiterung geht über reine Spielflächen hinaus. „Aufgrund der großen Nachfrage entstehen auf dem Außengelände der Sportwelt Radeberg zwei weitere Courts”, sagt Jens Richter, Chef des Betreibers HOGASPORT. Der Unterbau sei bereits vorbereitet. Geplant seien dort nicht nur reguläre Spielzeiten, sondern auch Turniere, Events und After-Work-Partys. Für das passende Ambiente soll ein eigener Lounge-Bereich mit Snacks und Getränken sorgen.
Der Padel-Boom erreicht auch Dresden selbst
Dass Radeberg erweitert, fügt sich in einen größeren Trend. Bislang mussten Dresdner Padel-Fans für das Spiel in der Halle in die Umgebung ausweichen - nach Radeberg, Radebeul oder Chemnitz. Das ändert sich gerade: In der Stadt selbst entsteht im ehemaligen Bofimax-Kino am Waldschlößchen Dresdens erste Indoor-Padel-Halle, die im November öffnen soll. Die wachsende Zahl an Standorten zeigt, wie schnell sich die Mischung aus Tennis und Squash in Ostsachsen verbreitet.
Ein Sport, der den Betreiber erst überzeugen musste
Dass Padel in Radeberg einmal so einschlägt, war nicht absehbar. Schon vor rund fünf Jahren habe es erste Anfragen nach einer Anlage gegeben, erzählt Richter – damals sei der Sport hierzulande kaum bekannt gewesen, man habe abgelehnt. Erst nach dem Blick auf andere Anlagen in Deutschland und auf prominente Geldgeber aus dem Fußball - Richter nennt Jürgen Klopp und Hansi Flick - habe man Ende 2024 die ersten beiden Indoor-Felder eröffnet. Nun folgt der nächste Schritt ins Freie.