Die globale Erwärmung trifft Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen im Vergleich zum weltweiten Durchschnitt besonders stark. So hat sich in Mitteldeutschland die jährliche Durchschnittstemperatur in den vergangenen 30 Jahren um 1,1 Grad erhöht - global waren es 1,05 Grad, wie aus dem Klimareport Mitteldeutschland hervorgeht. In dem Dokument stellen die drei Bundesländer mit dem Deutschen Wetterdienst die Auswirkungen des Klimawandels erstmals gemeinsam für Mitteldeutschland dar.
Je nachdem wie konsequent das Klima geschützt wird, müssen die Menschen in der Zukunft mit einem weiteren Anstieg der Temperatur rechnen, wie Berechnungen dem Report zufolge zeigen. Konkret bewegen sich die Szenarien um Durchschnittstemperaturen von 9,8 bis 12,4 Grad Celsius am Ende des Jahrhunderts (2071 bis 2100) in der Region. Aktuell beträgt der Wert laut Report 9,2 Grad Celsius.