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Zu behäbig: Dynamo Dresden verliert Spiel und Führung

Zu behäbig: Dynamo Dresden verliert Spiel und Führung
Jakob Lemmer (l) jubelt nach seinem Tor zum 1:2 mit Dominik Kother (M) und Jan-Hendrik Marx. / Foto: Robert Michael/dpa/ZB
Von: DieSachsen News
Die Winterpause hat Dynamo nicht gutgetan. Gegen Viktoria Köln vermissen die Zuschauer den Power-Fußball. Das kostet die Tabellenführung.

Dynamo Dresden hat mit der ersten Niederlage nach neun ungeschlagenen Spielen die Tabellenführung in der 3. Fußball-Liga wieder verloren. Gegen Viktoria Köln gab es eine nicht unverdiente 2:3 (1:2)-Heimschlappe. Serhat Güler (20.) und Said El Mala (25.) hatten die Kölner vor 27.783 Zuschauern in Führung gebracht. Jakob Lemmer (40.) gelang noch vor der Pause der Anschlusstreffer. Der eingewechselte Lex Lobinger traf in der 76. Minute. Stefan Kutschke (86.) konnte nur noch verkürzen.

Dynamo begann ohne seine drei Winterneuzugänge Dominik Kother (Jan Regensburg), Andi Hoti (1. FC Magdeburg) und Mika Baur (SC Paderborn). Allerdings kam Kother schon nach 21 Minuten zu seinem Debüt, nachdem Vinko Sapina wegen einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt werden musste.

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Dynamo bekommt El Mala nicht in den Griff

Zu diesem Zeitpunkt lag Dynamo bereits zurück. El Mala war dem indisponierten Jan Hendrik Marx davongelaufen, war an Schreiber gescheitert, doch Güler schob den Abpraller ins Tor. Die nahezu gleiche Aktion führte zum zweiten Gegentor, nur diesmal verwandelte der flinke Außenbahnspieler der Gäste selbst.

In der Folgezeit entwickelte sich das Spiel zu einem Privatduell zwischen Lemmer und Kölns Torhüter Dudu. Einmal traf der Dresdner Offensivspieler nach starker Vorarbeit von Kother, zweimal (4., 45.+4) scheiterte er aussichtsreich.

Nur Lemmer kann überzeugen

Auch in der zweiten Halbzeit war Lemmer der auffälligste Dresdner, der immer wieder versuchte, Tempo ins Spiel zu bringen. Dieses verlief lange Zeit ohne Höhepunkte zwischen den Strafräumen mit vielen Unzulänglichkeiten auf beiden Seiten. Bei den Gastgebern vermissten die Fans den unbedingten Willen, Druck auf das Kölner Tor zu entwickeln. Stattdessen verlangsamte Dynamo immer wieder das Spiel, was den Kölnern den einen oder anderen Überzahlangriff ermöglichte. Einer davon führte zur Entscheidung.

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