Nach dem vielleicht besten Pflichtspiel in der für RB Leipzig früh angelaufenen Saison ärgern sich Rangnick & Co. über die einfachen Gegentore. Immerhin gehörten das clevere Verhalten bei Standardsituationen beim Üben in der Saisonvorbereitung mit gut 30 Prozent zum Hauptaugenmerk. So aber befindet sich RB Leipzig nach dem bitteren 1:4 zum Bundesliga-Auftakt bei Borussia Dortmund erstmals in der noch jungen Clubgeschichte auf dem letzten Tabellenplatz wieder. Cheftrainer und Sportdirektor Ralf Rangnick hat nach der regenerativen Trainingseinheit am Montag nur nun drei Tage Zeit, um die Mannschaft für das so wichtige Rückspiel an diesem Donnerstag (18.30 Uhr/live bei DAZN) im Europa-League-Playoff gegen FK Sorja Luhansk (Hinspiel 0:0) wieder aufzurichten. Und die Ukrainer haben selbst mit zehn Mann gezeigt, wie gut sie verteidigen können.
Auf jeden Fall hat die große Rangnick-Rotation mit acht Veränderungen geklappt. «Meine Mannschaft hat einen frischen und griffigen Eindruck gemacht. Deswegen mache ich mir keine Sorgen. Wir richten den Blick nach vorne. Wir haben nach der Auswärtsspiel-Woche nun drei Heimspiele vor uns», sagte Rangnick. Seine Verärgerung über die BVB-Treffer konnte er nicht zurückhalten. «Wir haben wieder Tore nach Hereingaben und Standards gefangen. Dadurch haben wir uns leider um den Lohn nach einer richtig guten Leistung gebracht», betonte er.