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Kehl über Rickens Beförderung: Im ersten Moment enttäuscht

Sebastian Kehl, Sportdirektor von Borussia Dortmund, gibt vor dem Spiel ein TV-Interview. / Foto: Jan Woitas/dpa
Sebastian Kehl, Sportdirektor von Borussia Dortmund, gibt vor dem Spiel ein TV-Interview. / Foto: Jan Woitas/dpa

Sebastian Kehl äußert sich öffentlich zu seiner ausgebliebenen Beförderung vom Sportdirektor zum Sport-Geschäftsführer bei Borussia Dortmund und zeigt Verständnis für die Entscheidung.

Sebastian Kehl hat sich erstmals öffentlich über seine ausgebliebene Beförderung vom Sportdirektor zum Sport-Geschäftsführer bei Borussia Dortmund geäußert. «Im ersten Moment ist man natürlich auch ein Stück weit enttäuscht, ich glaube, das ist menschlich», sagte der Ex-Nationalspieler vor dem Auswärtsspiel des BVB bei RB Leipzig am Samstag beim Pay-TV-Sender Sky: «Aber dann berappelt man sich kurz, und ich freue mich für Lars.»

Statt Kehl wird Nachwuchsdirektor Lars Ricken ab Mai den sportlichen Bereich beim achtmaligen deutschen Meister verantworten und damit die Nachfolge von Hans-Joachim Watzke antreten. «Lars ist ein richtiger Borusse, wir kennen uns sehr viele Jahre, haben zusammen Fußball gespielt und die letzten Jahre sehr vertrauensvoll zusammengearbeitet», sagte Kehl über seinen früheren Teamkollegen: «Das wird hoffentlich sehr viel Spaß machen.»

Gedanken über einen Vereinswechsel mache er sich nicht, bekräftigte Kehl auf Nachfrage. «Das spielt für mich jetzt aktuell überhaupt keine Rolle», sagte der 44-Jährige, der seit Juli 2022 Sportdirektor beim BVB ist: «Ich habe hier viel zu viel Spaß an dieser Aufgabe, wir haben aktuell viel zu schöne Ziele.» Der Teamgedanke stehe über allem, «und dem ordne ich mich persönlich auch unter. Am Ende geht es um die Interessen von Borussia Dortmund, und ich identifiziere mich total mit dieser Aufgabe, mit diesem Club. Daher geht's weiter.»

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