RB Leipzigs Vorstandschef Oliver Mintzlaff hat die Umstrukturierung der sportlichen Führungsebene beim Fußball-Bundesligisten verteidigt. Die Berufung von Christopher Vivell als neuer Scouting-Chef und die Beförderung von Florian Scholz zum kaufmännischen Leiter Sport auf eine Hierarchiestufe mit Markus Krösche sei kein Misstrauensvotum gegen den Sportdirektor.
«Mittlerweile zähle ich uns schon zu den fünf, sechs großen Clubs in Deutschland, und da hat es nicht ausgereicht, dass wir einen einzigen Sportdirektor haben, weil das viel zu viele Themen sind. Da würde Markus Krösche gar nicht mehr zum Schlafen kommen», sagte Mintzlaff vor dem Halbfinale in der Champions League am Dienstagabend in Lissabon gegen Paris Saint-Germain.
Auch er selbst profitiere von der neuen Struktur, betonte Mintzlaff. «Ein Ziel war auch, dass ich mich aus einigen Themen stärker rausziehen kann. Ich war in den letzten Jahren, auch in dem Jahr, als Ralf Rangnick primär Trainer und nicht Sportdirektor war, sehr stark in sportliche Prozesse involviert, und aus denen möchte ich mich stärker rausziehen», sagte der 44-Jährige.