Als die Fans des VfB Stuttgart den Evergreen «Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin» anstimmten, vergoss der gebürtige Berliner Maximilian Mittelstädt Freudentränen. Auch seine Teamkollegen feierten auf emotionale Weise den Einzug ins Pokalfinale durch ein 3:1 (1:0) gegen Bundesliga-Rivale RB Leipzig. Während der VfB nun die Riesenchance auf den ersten DFB-Pokal-Triumph seit 28 Jahren hat, ging der Neuanfang der Leipziger unter Interimstrainer Zsolt Löw schief.
«Riesenereignis, Riesenerlebnis - Glückwunsch an die Mannschaft. Es war eine unglaubliche Leistung, heute war es ein hartes Stück Arbeit», sagte Stuttgarts Sportdirektor Christian Gentner bei Sky: «Heute ist Feiern erlaubt, gar keine Frage.» Der überragende Nationaltorwart Alexander Nübel meinte mit Blick aufs Finale: «Das ist richtig geil, wir freuen uns richtig drauf.»
Am 24. Mai werden die Stuttgarter von Trainer Sebastian Hoeneß als klarer Favorit ins Endspiel gegen das Sensationsteam Arminia Bielefeld gehen. Der Drittligist hatte am Dienstag völlig unerwartet Titelverteidiger Bayer Leverkusen mit 2:1 besiegt.