Der 1. FC Magdeburg geht mit einem heftigen Dämpfer in die Länderspielpause. Gegen den Hamburger SV unterlagen die Blau-Weißen am Freitagabend vor 27.270 Zuschauern mit 0:3 (0:2). In einer einseitigen Partie trafen Ransford Königsdörffer (9., 53.) und Marcus Mathisen (15., Eigentor) für den HSV, bei allen Gegentoren half der FCM kräftig mit. In der Tabelle bleibt Magdeburg vorerst Vierter.
«Es war ein Spiel, das wir gegen uns entschieden haben», sagte FCM-Trainer Christian Titz. Man habe den Gegner durch eigene Fehler ins Spiel geholt. Wirr haben uns schwer getan, in der Abwehr und im Angriff. Es war ja nicht so, dass wir keine Chancen gehabt hätten. Gegen so einen Gegner brauchst du deine eigene Form, die hatten heute einige Spieler nicht», betonte der Coach.
FCM-Trainer musste erneut in der Abwehr umbauen: Marcus Mathisen und Jean Hugonet kehrten zwar zurück, dafür war Daniel Heber gelbgesperrt. Samuel Loric ersetzte den angeschlagenen Lubambo Musonda auf der Außenbahn. Die beiden besten Offensiven der Liga suchten auch im direkten Duell sofort den Weg nach vorn, wobei der HSV eher zum schnellen Umschalten kam. Die erste Chance des Spiels setzte Königsdörffer nach einer Ecke an die Latte des FCM-Tors (5.).