RB Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl ließ sich auch von den Personalproblemen seine Laune vor dem Gruppen-Endspiel in der Champions League nicht verderben. «Wir sind ja schon für die Europa League qualifiziert und gehen aus einer komfortablen Situation aus ins Rennen. Wir wollen ein gutes Spiel machen und zeigen, dass wir auch so einen Gegner in der Champions League schlagen können», sagte er entspannt und gut gelaunt mit Blick auf das entscheidende Spiel am Mittwochabend gegen den noch ungeschlagenen Gruppensieger Besiktas Istanbul (20.45 Uhr/ZDF und Sky) und das Fernduell mit dem FC Porto.
Ein eigener Erfolg und Schützenhilfe durch die AS Monaco in Porto - nur an einem rundum perfekten Fußball-Abend kann Leipzig noch ins Achtelfinale der Champions League einziehen und das Team aus Portugal noch von Platz zwei verdrängen. Doch bei dieser schwierigen Mission gehen Hasenhüttl die Stammkräfte aus. Erst fällt in Dayot Upamecano (Muskelfaserriss) der beste Innenverteidiger der vergangenen Wochen aus, nun fehlt auch noch Spielmacher Emil Forsberg (Bauchmuskelprobleme).