Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ruft Badegäste in den Sommerferien zu besonderer Vorsicht auf. Bundesweit ertranken im Juni 99 Menschen - so viele wie seit 2003 nicht mehr. In Sachsen registrierte die DLRG drei Todesfälle nach einem im Vorjahresmonat, in Sachsen-Anhalt blieb es bei einem Todesfall wie im Vorjahresmonat. Thüringen blieb wie im Vorjahr ohne Badetoten. Die Veränderungen gegenüber dem Vorjahresmonat fielen damit in den drei Ländern vergleichsweise gering aus.
Seen und Flüsse bergen besondere Gefahren
Die meisten tödlichen Unfälle ereigneten sich bundesweit in Seen, gefolgt von Flüssen. Nach Angaben der DLRG unterschätzen viele Menschen die Gefahren im Wasser, etwa Strömungen oder den Temperaturunterschied beim Sprung ins Wasser. Hinzu kommen Selbstüberschätzung, mangelnde Schwimmkenntnisse, Sprünge in zu flache oder trübe Gewässer, Alkohol sowie medizinische Notfälle.
So lässt sich das Risiko verringern
Die DLRG rät, möglichst nur an bewachten Badestellen schwimmen zu gehen, sich vor dem Gang ins Wasser abzukühlen und auf Alkohol zu verzichten. Außerdem sollten Kinder am Wasser niemals unbeaufsichtigt sein. Die Lebensretter empfehlen zudem, die eigene Leistungsfähigkeit realistisch einzuschätzen und Strömungen sowie unbekannte Gewässer zu meiden.
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