Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) verbindet mit dem beschlossenen Entwurf des Sportfördergesetzes die leise Hoffnung auf mehr Anerkennung auch für nicht-olympische Sportarten. Thomas Voss, Leiter Motorsport, Klassik und Veranstaltungen beim ADAC, verweist dabei auf die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung großer Motorsportveranstaltungen und sieht darin die Chance, den Motorsport bei der staatlichen Sportförderung stärker zu berücksichtigen.
«Ich glaube, der Sport muss sich in einigen Bereichen erst einmal neu finden», sagte Voss am Rande des Motorrad-Grand-Prix auf dem Sachsenring auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur. Bislang sei vieles darauf ausgerichtet gewesen, olympische Sportarten zu fördern. «Trotzdem finde ich, dass auch die nicht-olympischen Sportarten, wozu der Motorsport ja gehört, nicht aus dem Fokus rücken sollten», betonte er. Gerade der Motorsport sei gesellschaftlich und wirtschaftlich erfolgreich und verzeichne «enorme Wachstumsquoten».