Bob-Dominator Francesco Friedrich hat auf seiner Heimbahn in Altenberg am Sonntag den Sieg ins Ziel gerettet. Der nach dem ersten Lauf allein führende Pirnaer musste den Weltcupsieg im Viererbob allerdings mit dem zeitgleichen Letten Emils Cipulis teilen, der im zweiten Durchgang Laufbestzeit hinlegte. Dritter wurde der Schweizer Simon Friedli vor Adam Ammour, der am Samstag Friedrich im kleinen Schlitten noch abgefangen und gewonnen hatte.
«Der zweite Lauf war nicht ganz so gut, wir sind froh, dass es gereicht hat heute. Es war eine ereignisreiche Woche mit speziellen Bahnbedingungen», sagte Friedrich, der somit auch wenig Material-Erkenntnisse mit zur WM nach Winterberg nimmt. Bei den Titelkämpfen im Hochsauerland ist dann auch wieder Dauerrivale Johannes Lochner am Start, der nach seinem schweren Trainingssturz die Rennen in Altenberg abgesagt hatte.
Aufgrund von Lochners Abwesenheit übernahm Friedrich auch die Führung im Gesamtweltcup im Zweierbob. In der Königsklasse Viererbob steht er vor dem Weltcupfinale Mitte März in Lake Placid mit seinen vier Saisonsiegen quasi schon als Gesamtsieger fest, er darf nur nicht stürzen.