Emil Forsberg hatte nach seinem grandiosen Schlussakt im Trikot von RB Leipzig vor heimischer Kulisse Tränen in den Augen. «Die Reise war unglaublich. Ich bin einfach sehr dankbar. Es war mir eine Ehre, hier zu spielen. Ich liebe diesen Verein, diese Stadt, die Fans», sagte Forsberg nach seinem Gala-Auftritt beim 3:1 (1:1) gegen die TSG 1899 Hoffenheim am Samstag beim TV-Sender Sky. Unmittelbar danach wurde der schwedische Nationalspieler offiziell Richtung Red Bull New York verabschiedet.
«Emil Forsberg, Emil Forsberg», hallte es durch die Arena, als der Mann mit der Nummer zehn bei Klängen von Frank Sinatras Klassiker «New York» auf die Ehrenrunde ging. Seine Mitspieler applaudierten im Hintergrund, zuvor hatten sie Forsberg bereits hochleben lassen.
«Es waren wundervolle Jahre, am Ende zwei Pokalsiege, wir spielen jedes Jahr Champions League. Das war das Ziel hier. Es ist alle passiert, was ich mir vorgestellt habe», sagte Forsberg über seine neun Jahre im Leipziger Trikot. Und sein letztes Heimspiel wurde noch einmal zu (s)einer großen Show: Erst schoss er RB kurz nach seiner Einwechslung zur Führung, dann bereitete er den nächsten Treffer. Damit ist der sächsische Fußball-Bundesligist Platz vorerst auf Rang drei der Tabelle geklettert.