Der Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden hat sich nach den Ausschreitungen eines Teils seiner Anhänger vor und während des Spiels beim Karlsruher SC (4:3) bei den Geschädigten entschuldigt und Konsequenzen mit «nachhaltiger Wirksamkeit» angekündigt. In einer Stellungnahme erklärte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge am Montag, man distanziere sich als Verein von jeder Form von Gewalt und verurteile auch Spruchbänder, die dazu aufrufen.
«Jede verletzte Person beim Fußball ist eine zu viel. Die verletzten Polizeibeamten, Ordner, Mitarbeiter und Fans bitten wir im Namen des Vereins um Entschuldigung. Allen Betroffenen wünschen wir gute Besserung», sagte Minge.
Michael Born, kaufmännischer Geschäftsführer des Vereins, kündigte für die kommenden Tage eine intensive Aufarbeitung gemeinsam mit allen beteiligten Sicherheitsträgern an. «Daraus werden wir entsprechende Konsequenzen und Maßnahmen für die Zukunft ableiten, die nachhaltige Wirksamkeit entfalten, aber gleichzeitig nicht zu einer weiteren Eskalation beitragen sollen», betonte Born.