Zur Bekämpfung von Wohnungslosigkeit fordert die Linke in Sachsen eine landesweite Strategie. «Wohnungslosigkeit ist eine sehr komplexe soziale Notlage», heißt es in einem entsprechenden Antrag der Fraktion im Landtag. Auch wenn vorrangig die Kommunen zuständig seien, würden dem Freistaaat wichtige Aufgaben zukommen.
Ziel soll es demnach sein, die Wohnungslosigkeit bis 2030 zu überwinden, wie es auch eine Entschließung des Europäischen Parlamentes vorsieht. Präventionsangebote sollen ausgebaut und die sogenannte verdeckte Wohnungslosigkeit - Menschen, die keine eigene Wohnung haben und bei Familie oder Bekannten übernachten - durch Sozialarbeit bekämpft werden. Förderung soll es auch für den sozialen Wohnungsbau geben.