Mit dem Deutschen Zentrum für Astrophysik (DZA) entsteht in den kommenden Jahren ein Großforschungszentrum in der Lausitz. Nach Einschätzung von Gründungsdirektor Günther Hasinger geht der Aufbau zügig voran. «Vor allem in der wichtigsten Aufgabe, exzellentes Personal mit sehr vielfältigen Erfahrungen nach Görlitz und in die Region zu holen, sind wir erfolgreich», sagte der Wissenschaftler. Inzwischen sind mehr als 50 Menschen verschiedener Nationalitäten für das Projekt eingestellt worden. 2025 sollen mindestens 30 neue Stellen besetzt werden.
Das geplante Zentrum zur astrophysikalischen Forschung in der sächsischen Lausitz war 2022 zu einem der beiden Siegerprojekte innerhalb des Bundeswettbewerbs «Wissen schafft Perspektiven in der Region» gekürt worden. Das zweite Großforschungszentrum entsteht in Sachsen-Anhalt und nimmt die Transformation der chemischen Industrie in den Fokus. Beide Vorhaben werden bis 2038 mit jeweils rund 1,2 Milliarden Euro aus Mitteln für den Strukturwandel in den ostdeutschen Kohleregionen gefördert.