Ein Bericht von Linda Krämer
Mit Schirmen und tief ins Gesicht gezogenen Kapuzen standen sie dicht gedrängt am Getränkestand, ein paar ganz Tapfere hielten sogar die Stellung auf den klitschnassen Sitzbänken. Für Neuankömmlinge gab es von Bekannten/Freunden eine feuchte Umarmung, andere verdünnten ihr Bier, indem sie mit dem Glas in der Hand über das Gelände spazierten. Die Schlange am Bratwurststand blieb wegen hoher Nachfrage konstant lang. Direkt daneben gab es gauchelgemäß Gagau, Gaffee und Guchen. Auch Eierlikör in kleinen Näpfchen half eventuell beim Aufwärmen.
Völlig ungerührt vom nasskalten Wetter indes schienen die Kinder zu sein. Viele in Ganzkörperanzügen, drehten sie winzige Runden mit der Kleinbahn, versuchten sich beim Entenangeln, kletterten irgendwo herum oder hofften auf das große Glück an der Losbude.
Vermutlich wurde trotz Mieswetters noch bis in den Abend weitergefeiert, denn mit Sekt prickelt auch der Regen.
Dieser Artikel ist im Rahmen des Projekts "Bürger machen Journalismus" entstanden.
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